Vorher festlegen, was als Erfolg zählt
Eine Kampagne kann Besuche, qualifizierte Anfragen oder direkte Käufe zum Ziel haben. Benenne die Zielhandlung vor dem Start. Wenn du nachträglich immer die Kennzahl auswählst, die gut aussieht, wird die Auswertung schwer vergleichbar.
Halte neben der Zielhandlung den Zeitraum, die Zählmethode und die Quelle der Zahlen fest. „Leads“ kann alle Formulare oder nur manuell geprüfte Anfragen meinen. Beide Zahlen sind möglich, aber nicht austauschbar.
Den Funnel als Kohorte lesen
Im Conversion-Rechner müssen Kunden aus den angegebenen Leads und diese wiederum aus den Besuchen stammen. Ein Abschluss einer früheren Kampagne passt nicht unbemerkt in die neue Kohorte. Sonst können scheinbar unmögliche oder überraschend hohe Raten entstehen.
Bei kleinen Zählungen führen einzelne zusätzliche Abschlüsse zu großen relativen Veränderungen. Der Rechner berechnet Verhältnisse, aber keine statistische Absicherung. Eine Verbesserung der Zahl beweist allein noch keine Ursache.
ROAS ist ein Umsatzverhältnis
Der ROAS teilt den zugeordneten Umsatz durch die Werbeausgaben. In einem fiktiven Fall mit 1.000 € Umsatz und 500 € Werbekosten ergibt sich ein ROAS von 2. Sind davon nur 40 % als Deckungsbeitrag vor Werbung übrig, verbleiben 400 € vor den 500 € Werbekosten. Das Ergebnis nach Werbung wäre minus 100 €.
Damit ist ein ROAS über eins nicht automatisch profitabel. Fixkosten, Rücksendungen, Steuern und andere nicht eingetragene Kosten können das Ergebnis weiter verändern. Die Kampagnen-Rechnung ist ein vereinfachtes Modell, kein vollständiger Jahresabschluss.
Kampagnenherkunft konsistent markieren
Google dokumentiert UTM-Parameter zur Kennzeichnung von Kampagnen-URLs. Ein einheitliches Schema hilft dabei, Quellen nicht mit unterschiedlichen Schreibweisen zu verteilen. Die passende Messung auf der Zielseite bleibt separat erforderlich.
Nutze keine persönlichen Angaben in diesen Parametern. Eine URL ist kein sicherer Speicher für Kundendaten. Unser Linkgenerator erstellt solche Kennzeichnungen lokal, sammelt aber selbst keine Besuchs- oder Conversiondaten.
Mit Unsicherheit rechnen
Der Kampagnen-Rechner nimmt deinen Klickpreis und deine Conversionrate als gegeben an. Rechne einen vorsichtigen Fall daneben: höhere Klickpreise oder weniger Abschlüsse. So erkennst du, ob ein vermeintlich attraktives Ergebnis nur von einer optimistischen Annahme lebt.
Eine freie Rechenhilfe kann dir keine gewinnbringenden Anzeigen garantieren. Sie kann aber deutlich machen, welche Kosten und Annahmen in deiner Entscheidung stecken. Genau dafür ist sie gebaut.
Direkt mit deinen Zahlen ausprobieren:
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Quellen & Einordnung
Herstellerdokumentation abgerufen am 03.10.2026. Funktionen und Tarifbedingungen können sich ändern. Dies ist eine quellenbasierte Einordnung, kein praktischer Produkttest.
KI-unterstützt erstellt. Berechnungsbeispiele sind fiktiv und dienen der Erklärung. Keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung.