E-Mail-Marketing

Der richtige Newsletter-Tarif beginnt bei deiner Versandliste.

Kontakte und versendete Nachrichten sind zwei unterschiedliche Grenzen. So rechnest du deinen Bedarf.

Kontakte zählen, Versand separat rechnen

Eine Liste mit 200 Kontakten und vier Aussendungen braucht rechnerisch bis zu 800 Versendungen, bevor zusätzliche Nachrichten berücksichtigt sind. Ein Kontaktlimit beantwortet also nicht automatisch die Frage, wie oft du schreiben kannst. Umgekehrt ist ein großes Versandkontingent wenig hilfreich, wenn deine Liste nicht in das Kontaktlimit passt.

Halte drei Größen fest: aktive Empfänger, geplante Aussendungen und zusätzliche Nachrichten. Rechne auch nach, ob alle Empfänger am selben Tag erreicht werden müssen. Die Verteilung ist bei Tageslimits entscheidend.

Warum ein Tageslimit den Ablauf verändert

Brevo dokumentiert für das kostenlose Paket 300 E-Mail-Versendungen pro Tag. Nicht genutzte Versendungen werden nicht auf den Folgetag übertragen. Das bedeutet: Eine große Aussendung lässt sich nicht allein dadurch absichern, dass du vorher mehrere Tage nichts gesendet hast.

MailerLite weist auf seiner Preisseite getrennte Grenzen für Kontakte und monatliche Nachrichten aus. Prüfe diese Werte unmittelbar vor deiner Entscheidung. Die Angebote sind strukturell unterschiedlich; ein pauschales „mehr kostenlos“ beschreibt deinen konkreten Bedarf nicht ausreichend.

Vorlagen und Datenwege prüfen

Erstelle eine einfache Testvorlage und betrachte sie auf einem kleinen und einem großen Bildschirm. Kontrolliere, ob der wichtigste Link gut erreichbar bleibt. Verfolge den Weg einer Testanmeldung bis zur Abmeldung und dokumentiere, welche Einstellungen du bewusst gesetzt hast.

Verwende dafür keine fremden Adresslisten. Ob du einen bestimmten Kontakt anschreiben darfst, ist eine eigene rechtliche Frage, die ein Tarifvergleich und ein Versand-Rechner nicht beantworten. Dieser Leitfaden beurteilt nur den technischen und rechnerischen Auswahlprozess.

Berichte mit derselben Definition lesen

Unterscheide eindeutige Klicker von der Zahl sämtlicher Klickereignisse. Eine Person kann mehrfach klicken. Lege außerdem fest, ob sich deine Rate auf versendete oder zugestellte Nachrichten bezieht. Im KLARWERK-Rechner ist die Basis der Klickrate die Zahl zugestellter Nachrichten.

Öffnungszahlen sind als importierte Messwerte zu behandeln, nicht als sicherer Nachweis, dass jede Nachricht gelesen wurde. Vergleiche mit derselben Methode und halte die Einschränkungen deiner Erfassung fest.

Den späteren Wechsel mitdenken

Teste einen Export mit fiktiven Kontakten, bevor du viel Zeit in den Aufbau investierst. Prüfe, ob die Informationen enthalten sind, die du für einen geordneten Umzug benötigen würdest. Eine erfolgreich exportierte Datei sollte sich in einem neutralen Editor öffnen lassen.

Der günstigste Einstieg ist nur ein Teil der Entscheidung. Ein nachvollziehbarer Versandplan, saubere Daten und ein erreichbarer Export machen deinen Betrieb weniger abhängig von einem einzelnen Tarif.

Direkt mit deinen Zahlen ausprobieren:
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Quellen & Einordnung

Herstellerdokumentation abgerufen am 03.10.2026. Funktionen und Tarifbedingungen können sich ändern. Dies ist eine quellenbasierte Einordnung, kein praktischer Produkttest.

KI-unterstützt erstellt. Berechnungsbeispiele sind fiktiv und dienen der Erklärung. Keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung.